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Kultur-Stammtisch

Der Kulturstammtisch ist wegen der aktuellen Corona-Thematik
bis auf weiteres ausgesetzt.


Ausstellungen 2020

Das Jahr der Jubiläen

Nach den Beschlüssen des Bund-Länder-Gipfels zur Corona-Bekämpfung
und dem derzeitigen Inzidenzwert unter 100
ist seit Freitag, 12. März 2021
ein Besuch in der Galerie im Alten Rathaus nach dem "Click & Meet"-Prinzip möglich.

Die Jubiläumsausstellung "Im Licht – 75 Jahre Kunstausstellung in Prien. 1945 – 2020"
wird bis Sonntag, 6. Juni 2021 verlängert und zeigt die vielfältige, stilistische Entwicklung
in der regionalen Kunst im Chiemgau nach 1945 bis heute.

Von der traditionellen Landschaftsmalerei, über die Abstraktion, die reine Farbfeldmalerei,
hin zum Neuen Realismus und Fotorealismus bis zu den Neuen Medien sind Kunstwerke
aus den letzten 75 Jahren zu sehen.

Die Galerie im Alten Rathaus hat momentan freitags bis montags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Am Karfreitag, 2. April 2021 ist die Ausstellung geschlossen.

Sinken die Zahlen der Neuinfektionen im Landkreis Rosenheim unter 50
ist eine Voranmeldung nicht mehr nötig.

Allerdings werden die Kontaktdaten weiterhin aufgenommen,
um eine eventuelle Nachverfolgung gewährleisten zu können.

Außerdem ist das Einhalten geltender Schutzmaßnahmen – das Tragen einer FFP2-Maske,
Abstand halten und Hände desinfizieren – Voraussetzung für einen Ausstellungsbesuch.

Weitere Informationen unter www.galerie-prien.de und unter www.kronasthaus.de
sowie im Tourismusbüro Prien unter der Telefonnummer +49 8051 69050.

 

Samstag, 17. Oktober 2020 bis Sonntag 6. Juni 2021

Im Licht – 75 Jahre Kunstausstellung in Prien 1945 – 2020

Nach nur 2 Wochen regulärer Öffnungszeit musste die Ausstellung
bereits wieder schließen.

Damit trat ein bedeutendes Kapitel der Geschichte der
Künstlerlandschaft Chiemsee in seinem Jubiläumsjahr
vorzeitig aus dem Rampenlicht.

Um kunstinteressierten Besuchern die Gelegenheit zu geben
in die Geschichte der ersten Kunstausstellung nach dem Krieg
und die weitere Entwicklung der Kunst über 75 Jahre Einblick zu nehmen,
dürfen wir sie, bis dahin, zu einem virtuellen Rundgang
zu den Themen der Ausstellung einladen.

Kompletter virtueller Rundgang durch die Ausstellung mit allen vier Teilen
https://www.tourismus.prien.de/erlebnisse/galerie-im-alten-rathaus/#611

  • Teil I: Aufbruch nach 1945 – Bewahrte Tradition – Der Weg in die Abstraktion
  • Teil II: Trauma und Erinnerung – Expressiver Realismus – Die Künstler der verschollenen Generation
  • Teil III: Kalendergemeinschaft Prien – Druckgraphik – Materialbilder – Collagen – Abstrakter Expressionismus
  • Teil IV: Fotorealismus – Fotografie

Die Vernissage zur Ausstelung auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=mAhopinx4fA

Ausgehend von der ersten Kunstausstellung in Prien im Jahr 1945
wird an ausgewählten Objekten die Entwicklung der bildenden Kunst

in der Künstlerlandschaft Chiemsee hin zur Moderne dargestellt.


Archiv

 

Samstag, 25. Juli bis Sonntag, 13. September 2020

Künstlerlandschaft Chiemsee – Kunst im Chiemgau 2020

An die 70 zeitgenössischen Künstler/innen vermitteln in einer juryierten Ausstellung
einen Überblick über das gegenwärtige Kunstschaffen rund um den Chiemsee.

Diese Ausstellung fand ausschließlich virtuell statt.

Im virtuellen Raum zeigt die Galerie im Alten Rathaus in Prien vom 24. Juli bis 20. September
die Ausstellung "Künstlerlandschaft Chiemsee – Kunst im Chiemgau 2020".

Im Zeitalter moderner Online Medien etabliert sich zunehmend auch im musealen Bereich
und im Ausstellungswesen die digitale Präsentation der Kunst.

Das aktuelle Geschehen mit der Forderung nach sozialer Distanz unterstützt diese Entwicklung.
Der Kulturförderverein, die Marktgemeinde Prien und die Prien Marketing GmbH
haben sich bewusst für einen online Auftritt der aktuellen regionalen Kunst entschieden.

Viele bereits etablierte Künstler und junge Talente wirken mit Malerei, Fotografie, Graphik,
Zeichnungen und Skulpturen auf diesem innovativen Weg mit.

Für den Besucher eröffnet sich die Möglichkeit einer zeit- und ortsunabhängigen Betrachtung von Kunst,
ohne Maskenpflicht und ohne Abstandsregelung. Wem die Aura zwischen Kunstwerk und Betrachter fehlt,
sollte bedenken, dass die online gezeigten Kunstwerke, im Vorfeld den analogen Kontakt benötigt haben.
Sie wurden geschaffen, aufgebaut, betrachtet, inszeniert und fotografiert, eingereicht und juriert.

Unter dem unten stehenden Link kann die traditionelle Sommerausstellung 2020 besucht werden.

––––––––––––––––––––––

Zeitgleich widmet die Galerie im Alten Rathaus, innerhalb der bestehenden Ausstellung "Künstlerfreunde",
der Sommerausstellung einen eigenen Raum und zeigt in einer Bildschirmpräsentation die aktuellen Kunstpositionen.

Aus gegebenem Anlass wird die Ausstellung "Künstlerfreunde" bis zum 20. September verlängert.
Dank des umfangreichen Schaffens von Marianne Lüdicke, Konrad Huber und Lenz Hamberger,
konnten viele Kunstwerke ausgetauscht werden, so dass eine runderneuerte Ausstellung "Künstlerfreunde" die Besucher erwartet.

Es lohnt sich also für jeden von uns, der Galerie wieder einen Besuch abzustatten,
zumal die gegenwärtige Ausstellung einen Glücksfall für uns darstellt,
die Gäste und, wie wir alle hoffen, auch Einheimische anziehen wird,
haben doch die Künstlerfreunde Marianne Lüdicke, Konrad Huber und Lenz Hamberger
unsere Künstlerlandschaft Chiemsee seit 1945 in besonderer Weise geprägt.

Die Galerie freut sich über zahlreiche virtuelle Besucher und Kunstfreunde.

Künstlerfreunde

Marianne Lüdicke – Konrad Huber – Lenz Hamberger


Marianne Lüdicke hätte heuer ihr 100. Lebensjahr vollendet,

bei Konrad Huber wäre dies im kommenden Januar der Fall.
Lenz Hamberger kann im August nächsten Jahres seinen 80. Geburtstag feiern.

Gerade diese drei Künstler haben unseren Kulturförderverein
nach seiner Gründung im Mai 1985 in vielfältiger Weise unterstützt.
Wir sind ihnen besonderen Dank schuldig!

Marianne Lüdicke

 1919 Frankfurt am Main
– 2012 Marquartstein

Lenz Hamberger

*1940 Prien am Chiemsee
– lebt in Prien

Konrad Huber

1920 Prien a. Chiemsee
– 2015 Prien a. Chiemsee

 

Marianne Lüdicke, Spielerische Bewegung

Marianne Lüdicke war unzweifelhaft die Grande Dame der Chiemgauer Künstlerwelt:
Sie, die von 1939 bis 1944 in schwerer Zeit an der Akadamie d
er Bildenden Künste in München studierte und über ihren
Künstlerfreund Wilhelm Georg Maxon nach Weisham in den Chiemgau kam,
wurde trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer Bescheidenheit
nicht nur von ihren zahlreichen Bewunderern hoch geschätzt,
sondern auch von ihren Kolleginnen und Kollegen neidlos
als wahrhaft große Künstlerin anerkannt.

Über 70 Jahre lebte und arbeitete sie zurückgezogen
in ihrem eigenen Atelier zwischen Prien und Bernau.
Dort schuf sie in ihrem unverwechselbaren klaren Stil
bildhauerische Meisterwerke, die ihre Verbreitung in ganz Deutschland fanden.
Eindrucksvolle Skulpturen am Kölner Rathausturm,
30 Reliefplatten vor einem Verlagsgebäude in Darmstadt
sowie eine bedeutende Zahl lebensgroßer Bronzefiguren
– vor dem Priener Rathaus, in Rosenheim, München und vielen weiteren Orten –
zeugen von der Schaffenskraft dieser Künstlerin,
die einen großen Teil ihres Werkes der Marktgemeinde Prien vermacht hat.

Sammler aus dem In- und Ausland schätzen nicht zuletzt auch ihre wunderbaren Kleinbronzen,
in denen die Liebe Marianne Lüdickes zur Natur und zu den Tieren aufs Schönste zum Ausdruck kommt.

 

Lenz Hamberger, Berge

Nicht der Pinsel, sondern der Stichel ist Lenz Hambergers bevorzugtes Handwerkszeug.
Damit unterscheidet er sich in technischer Hinsicht von den anderen beiden Ausstellern.
Er hat sich als legitimer Nachfolger deutscher Holzschneider etabliert.

Hambergers Arbeiten waren in Barbizon, Paris, in Österreich, Italien, Frankreich, Polen
und in der Schweiz zu sehen. Dazu zeugen Ausstellungsbeteiligungen in Deutschland
von der Ausdrucksstärke dieses Autodidakten, der sich dem künstlerischen Druck verschrieben hat.

Sein Engagement für den von ihm mitbegründeten Priener Künstlerkalender,
in dem über drei Jahrzehnte lang originale Holz- und Linolschnitte einheimischer Kunstschaffender
zu finden waren, lassen ihn als „Kalendermacher“ in die Chiemgauer Kunstgeschichte eingehen.

Anregungen für viele seiner Arbeiten holte sich Hamberger auf ausgedehnten Reisen,
die ihn – zusammen mit seinem Freund Konrad Huber – nicht nur auf mehrere griechische Inseln,
zur Mönchsrepublik auf dem Athos, sondern unter anderem auch in den Kosovo, nach Rumänien,
Bulgarien, Tschechien, Italien und Frankreich führten. Nahezu sämtliche Holzschnitte Hambergers
entstehen auf der eigenen Presse oder im aufwendigen Handdruckverfahren in ganz kleinen Auflagen.

 

 

Konrad Huber, Malerhäusl

Wie kein anderer vor ihm hat Konrad Huber das Ortsbild von Prien gestaltet.
Seine Wandmalereien – obwohl häufig der Neubau- und Modernisierungswelle zum Opfer gefallen –
zieren noch heute nicht nur in seiner Heimatgemeinde, in der er lange Zeit als künstlerischer Querkopf galt,
sondern weit über den Chiemgau hinaus Fassaden von Privathäusern, Kliniken, Banken und Rathäusern.
Dabei war der in seinem lilafarbenen Malerhäusl in Prien-Osternach als freischaffender Künstler
überaus aktive Konrad Huber alles andere als "nur" ein Fassadengestalter.

Die Bandbreite seiner Techniken reichte von der akribischen Buntstiftzeichnung
über kräftig leuchtende Aquarelle bis hin zu detailreichen Holzschnitten,
mit denen er als Gründungsmitglied der Priener Kalendergemeinschaft Jahr für Jahr
gemeinsam mit Marianne Lüdicke, Lenz Hamberger und anderen namhaften Chiemgauer Künstlern
zahllose Sammler erfreute.

Studiert hatte Konrad Huber bei Professor Josef Hillerbrand, dem schöpferischen Gestalter
des Zentrums von Bad Tölz. Seine Abenteuerlust, Neues zu entdecken, führte Huber
schon früh nach Nordafrika und in mehrere andere Länder des Mittelmeerraums,
wo er ebenso wie in seiner geliebten Heimat immer wieder faszinierende Landschafts-
und Menschenbilder gestaltete, die in Erinnerung bleiben.


Diese Ausstellung konnte aufgrund der Corona-Thematik nicht gezeigt werden

WAHRHAFT – W. G. Maxon als Künstler, Lehrer und Schriftsteller

Maxon, der Lehrer Marianne Lüdickes, wäre im vergangenen Jahr 125 Jahre alt geworden.
Er gründete schon 1919 in München eine Lehrwerkstatt und zugleich in Weisham,
damals Gemeinde Hittenkirchen eine Sommerakademie. 1943 siedelte er ganz nach Weisham über.

Er organisierte maßgeblich im August 1945 die erste deutsche Kunstausstellung
nach dem 2. Weltkrieg in Prien und hat damit den Ruf unserer Marktgemeinde als kleiner Kunstmetropole begründet.

Wilhelm Maxon: Atelierstilleben (1932), Öl auf Leinwand
Kunstsammlung Markt Prien a. Chiemsee

 

Wilhelm Maxon: Paris, Tusche
Privatbesitz

 


29. September bis 12 Januar 2020

fotografie & musik eine "priener" künstlerfamilie


Samstag, 13. April bis Sonntag 19. Mai 2019

"Bilder eines Verschollenen" von Max Wendl

Die Galerie im Alten Rathaus präsentiert
den Maler, Glaskünstler und Kunsthandwerker
als einen wichtigen Vertreter der sogenannten
"verschollenen Generation".

Seine Werke zeichnen sich durch
hohe Innovationskraft und enorme Vielfalt aus.

Max Wendl (1904 – 1984) lebte und arbeitete
in der Zeit von 1938 bis zu seinem Tod in Hub bei Prien.


Samstag, 27. Juli bis Sonntag 15. September 2019

Im Licht – 75 Jahre Kunstausstellung in Prien

"Künstlerlandschaft Chiemsee – Kunst im Chiemgau"

Ausstellung mit Werken heimischer Künstler
mit Gemälden, Lithographien, Collagen, Skulpturen
und vielem mehr.


16. Februar  bis 31. März 2019

"Menschen – Masken" von Katja Duftner


29. September bis 27. Januar 2019

Menschenbilder

Werke des Schauspielers Armin Mueller-Stahl

© Armin Mueller-Stahl


 

Der Titel dieser Ausstellung ist Tradion, Programm und Verpflichtung zugleich.
In den vergangenen Jahrzehnten ist diese Ausstellung zu einer festen Größe
im kulturellen Programm der Marktgemeinde Prien a. Chiemsee geworden.

Alljährlich finden sich über 60 Künstlerinnen und Künstler zu dieser Schau ein
und zeigen ihre künstlereische Bandbreite.

Die Region Chiemee ist eine sehr kreative Gegend. Dies haben bereits die Künstler
des frühen 19. Jahrhunderts erkannt, die ab 1828 die Künstlerkolonie
Frauenchiemsee begründet haben. Aus dieser hat sich im Laufe der Zeit die
Künstlerlandschaft Chiemsee entwickelt.

Das quirlige Leben des Chiemgaus hat schon immer Menschen in ihren Bann gezogen
und abei herausragende Arbeiten aller Kunstgattungen hervorgebracht.

Lassen Sie sich in die faszinierende Welt der aktuellen Kunst des Chiemgaus entführen.
Entdecken Sie Neues und erfreuen Sie sich an Bewährtem. Ob Malerei oder Skulptur,
diese Ausstellung zeigt eindrucksvoll die lebendige Kunstszene unserer Region.


Prien erhielt 2016 per Schenkung die Hologramm-Sammlung
Günther Dausmann,
bestehend aus 130 zertifizierten Objekten,
darunter besondere historische Unikate.

Dausmann gilt als führender Pionier der Holografie.
Er ist Urheber und Inhaber zahlreicher
Patente und war
maßgeblich beteiligt an der Entwicklung und Realisierung
der deutschen
Ausweis- und Passhologramme.

In der Sonderausstellung werden die Werke der Öffentlichkeit
präsentiert, unter anderem
mit über drei Quadratmetern eines
der weltweit größten Hologramme, herausragende
Objekte der
Technikgeschichte und faszinierende Portraitholo
gramme.

 

Studio-Ausstellung


 


Josua Reichert, geb. 1937 in Stuttgart, lebt und arbeitet seit 1972 in Haidholzen bei Rosenheim.
In uber funf Jahrzehnten entsteht ein einzigartiges und innovatives kunstlerisches Werk,
das die Geschichte von Schrift, Literatur und Kunst gleichermaßen widergespiegelt,
getragen von perfekter Beherrschung und größter Sachkenntnis der klassischen Druckkunst,
dabei stets neue, eigene Techniken kreativ entwickelnd.


1959 beginnt sein kunstlerischer Weg mit dem Studium an der
staatlichen Akademie der bildenden Kunste Karlsruhe.
Durch seinen Lehrer und Mentor HAP Grieshaber und
durch das Werk des Niederländers Hendrik Nicolaas Werkman,
einem Pionier der modernen Typographie, empfängt er die wesentlichen Impulse.

Heute gilt Josua Reichert auf dem Gebiet der Typographie
als der wichtigste zeitgenössische Kunstler in Europa.
2010 wurde er mit dem Jerg-Ratgeb-Preis fur sein Lebenswerk geehrt,
einem der bedeutendsten Kunstpreise im deutschsprachigen Raum.


Sein Gesamtwerk umfasst die Werkgruppen: Stempeldrucke, "poesia typographica",
Collagen, Einblattdrucke, den "Haidholzer Psalter", Handdrucke, Schrift-Bilder und Mappenwerke.
Seine wandgroßen Formate inszenieren sich als Kunst im öffentlichen Raum in Universitäten,
Bibliotheken, Sitzungssälen, Bildungsstätten und Kliniken.

Die Technik, der er sich bedient, ist Jahrhunderte alt.

Seine Werkzeuge sind Löffel, Farbwalze und Kniehebelpresse.
Der Kunstler druckt mit lateinischen, griechischen, kyrillischen,
hebräischen und arabischen Schriften, ist gleichermaßen
in der Schrift Kultur und der Weltliteratur zuhause.
Seine Auswahl der Texte schöpft aus der Antike bis zur Gegenwart:
Von Sappho bis Goethe, von Pindar bis Brecht,
von Marc Aurel bis Kafka.


Über Jahrhunderte hinweg reichen sie sich in seinem Werk die Hand.
Dabei gilt nur ein Kriterium: die Texte mussen sein Innerstes beruhren,
ihn inspirieren, seine Kreativität anregen und große Poesie sein.

In seiner "poesia typografica" führen Buchstaben und Schriftzeichen ein Eigenleben:
Sie werden befreit aus ihrer dienenden, nachgeordneten Funktion
und erhalten kunstlerische Ausdruckskraft.
Auf diese Art entstehen fein abgestimmte Kunstwerke,
komponiert aus Buchstaben und geometrischen Formen,
kontrastreich und mit intensiv leuchtenden Farben.

Ob Poesie, Prosa oder Psalmen: seine eindrucksvollen Schrift-Bilder
geben der Literatur Gestalt und Ausdruck.

Mit dem Sprung aus dem Buch an die Wand erlangen die Texte eine neue Dimension,
verlangen vom Betrachter Schauen und Lesen,
lassen Raum fur Entdeckungen und fordern die Wahrnehmung heraus.


Die Essenz seines Werkes ist entstanden im Duft der Zeit:
Über Schrift Kulturen, Weltliteraturen und Jahrhunderte hinaus, gelingt es ihm,
durch sein Verständnis der eigenen wie der fremden Kultur, zeitliche,
räumliche und kulturelle Unterschiede und Grenzen aufzuheben
und in eine neue Dimension von Poesie und Kunst zu führen.


"Ich bin kein Typograph, der Kunst macht,
sondern ein Kunstler, der
Typographie macht."        Josua Reichert


1. Oktober. bis 5. November 2017

Heinrich & Katharina Kirchner


 „Künstlerlandschaft Chiemsee – Kunst im Chiemgau“ – der Titel dieser Ausstellung ist Tradition, Programm und Verpflichtung zugleich. In den vergangenen Jahrzehnten ist diese Ausstellung zu einer festen Größe im kulturellen Programm der Marktgemeinde Prien a. Chiemsee geworden. Alljährlich finden sich über 60 Künstlerinnen und Künstler zu dieser Schau ein und zeigen ihre künstlerische Bandbreite.

Die Region Chiemsee ist eine sehr kreative Gegend, was die Künstler des 19. Jahrhunderts mit der Künstlerkolonie Frauenchiemsee bereits begründet haben. Die Landschaften und das quirlige Leben des Chiemgaus haben schon immer Menschen in ihren Bann gezogen und dabei herausragende Arbeiten aller Kunstgattungen hervorgebracht.

Lassen Sie sich in die faszinierende Welt der aktuellen Kunst des Chiemgaus entführen. Entdecken Sie Neues und erfreuen Sie sich an Bewährtem. Ob Malerei oder Skulptur, diese Ausstellung zeigt eindrucksvoll die lebendige Kunstszene unserer Region.

 

Gedächtnisausstellung – Sigi Braun

• 1928 geboren in Pfaffenhofen/Ilm, †2016
• 1949-1955 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei den Professoren Gött und Glette. Abschlussdiplom der Akademie.
• seit 1995 Dozent an der Akademie Bad Reichenhall
• lebte und arbeitete in
Traunstein
• Gründungsmitglied des Kunstvereins Traunstein

„Meine Bilder wollen durchwandert werden, Farbe muss so stofflich sein, dass sie mit allen Sinnen erspürt werden kann. Meine Bilder brauchen keine „Gebrauchsanweisung“, sie erschließen sich dem Betrachter der die Bereitschaft mitbringt, sich darauf einzulassen. Kein Bild hat eine endgültige, objektive Aussage. Sie kann immer wieder neu definiert und subjektiv festgelegt werden.“                    Sigi Braun

„Sigi Brauns Bilder setzen nicht auf Effekt, auf eine Botschaft, für die das Bild nur Träger wäre, auf Bevormundung des Betrachters, was und wie er sehen soll. Seine Bilder bedürfen eines Betrachters, der Zeit und Konzentration aufbringt, der sich das Bild immer wieder neu erstellt, ohne es endgültig halten zu können und zu wollen.“                    Dr. Dieter Pfau, München, Oktober 1999


Als erste Ausstellung zeitgenössischer, junger Kunstin der umgebauten Galerie im Alten Rathaus
zeigt der Kulturförderverein Prien die Malerin Anke Doberauer

Münchener Akademie der Bildenden Künste. Die Künstler nahmen die Ausstellung zum Anlaß, um sich vor Ort im Rahmen eines Plein-Air-Malereiworkshops mit der Chiemseelandschaft und dem Wirken der historischen Künstlerkolonie auseinanderzusetzen. Im Verein mit anderen Werken der jungen Künstler gezeigt, bilden die neu entstandenen Arbeiten das Herzstück der Ausstellung. Das Leben in einer Künstlerkolonie ist angesichts der fortschreitenden Fragmentarisierung unseres städtischen Lebens ein aussterbendes Konzept. Die Plein-Air-Malerei, also das direkte Malen vor Ort an der freien Luft, hatte in der Genese der modernen Kunst eine zentrale Rolle gespielt, von John Constable über die Schule von Barbizon und Gustave Courbet bis hin zum Impressionismus und Cézanne. In eigentlich allen europäischen Ländern waren Plein-Air-Malerkolonien entstanden.

In der heutigen Zeit, in der Wirklichkeit weitgehend durch digitale Medien vermittelt wird, wirkt es dagegen zunehmend exotisch, wenn Maler die Realität noch in ihrer unmittelbaren visuellen und taktilen Umgebung verorten. Spätestens seit dem Siegeszug der Pop Art ist das Malen nach Photos allgemeiner Standard. Besonders aber die Darstellung landschaftlicher Schönheit wirkt problematisch, sie hat etwas ebenso Unzeitgemäßes wie Blumensträuße oder Sonnenuntergänge, und anders als in ironischer Brechung scheint sie kaum mehr möglich zu sein.

Die jungen Künstler überprüfen im Experiment des Workshops, ob es heute noch möglich ist, die unbestreitbare Naturschönheit dieser Landschaft in gültigen, wahren und absolut zeitgenössischen Werken darzustellen: Blicke des einundzwanzigsten Jahrhunderts auf den schönen und zugleich vom Massentourismus gezeichneten Chiemsee.

Weitere Inforamtionen: www.klasse-doberauer.de


1. April bis 28. Mai 2017 • James Rizzi – Pop Art

James Rizzi: Berlin Wall – Foto: ©A. Lieventhal

Einmal jährlich sind in der Galerie im Alten Rathaus international bedeutende Künstler vertreten. 2017 waren Arbeiten des weltberühmten Pop Art Künstlers James Rizzi zu sehen. Es wurden ausgewählte Werke seiner populären Kunst in den Räumlichkeiten gezeigt. Sein fröhlicher Maximalismus und seine ausgeprägte Liebe zum Detail haben eine wahre Kunst-Marke mit einem unverwechselbaren Stil geschaffen.


So 15. Januar bis So 12. März 2017

In dieser Ausstellung erhalten wir Einblick in das facettenreiche Werk eines Künstlers, der die Strömungen in der Kunst seiner Zeit erkannt und mitbestimmt hat. Die Retrospektive mit Arbeiten aus den 1970er Jahren bis heute bietet dahernicht nur Gelegenheit, das malerische, graphische und bildhauerische Werk von Josef Werner sondern darüber hinaus Themen der Kunst- und Zeitgeschichte zu erleben. Der aus Böhmen stammende Künstler schaffte bereits während seines Studiums bei Professor K. F. Dahmen an der Akademie der Bildenden ünste München Anfang der 70er Jahre innovative und inspirierende Werke. Josef Werners Werke finden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen wie in der Staatl. Graphischen Sammlung München in der Pinakothek der Moderne.


Archiv 2016 – 1985

(*Ausstellungen der Priener Tourismus GmbH)

2016 Wegen Umbau geschlossen 

2015
• Willy Reichert
• Daisy Campy-Euler und Hermann Euler
• Kunst im Chiemgau

2014
• Max Weihrauch
• Brynolf Wennerberg
• Kunst im Chiemgau
• Fritz Harnest und seine Künstlerfreunde 

2013
• Walter Lederer
• EuroArt Fenster Künstlerkolonie Dachau
• Kunst im Chiemgau
• Sigi Braun
• Die Stefulas

2012
• Wilhelm Georg Maxon
• Künstlerfrauen im Schatten ihrer Männer
• Kunst im Chiemgau 
• Die Welle
• Johannes Ignaz Kohler

2011
• Sylvia Roubaud
• Lisbeth Lommel – Nikolaus Schmid-Dietenheim
• EuroArt Fenster Werkbund Graz
• Kunst im Chiemgau 
• Ernst Haas – Rolf Märkl

2010
• Konrad Huber 
• Masanne Westermann-Rosen
• Fritz Halberg-Krauss
• Kunst im Chiemgau
• Lenz Hamberger 
• Herbert Finster

2009
• Leonardo da Vincis Maschinen*
• Wilhelm Neufeld 
• Kunst im Chiemgau
• Arnold Balwé 
• Susanne Hepfinger

2008
• Der Priener Kalenderkreis
• Andreas Kuhnlein
• Heinrich Kirchner
• Kunst im Chiemgau
• Künstlerlandschaft  Chiemsee
• Heribert Wappmannsberger

2007
Fritz Harnest
• Otmar Alt*
• EuroArt Fenster Szentendre, Ungarn
• Kunst im Chiemgau
• Walter Brendel
• Antje Tesche-Mentzen

2006
• Josef Werner
• Stille Abstraktion*
• Marianne und Bettina Lüdicke
• Kunst im Chiemgau
• Nikolaus Steindlmüller 
• Georg Baselitz*

 2005
• Konrad Huber
• Paul Paulus
• James Rizzi*
• Kunst im Chiemgau
• Greta Fischer
• Kunsterzieher des LTG Prien

2004
• Gertruda Gruber
• Willy Reichert
• Kunst im Chiemgau Jürgen Schmiedekampf*

2003
• Markus von Gosen
• Dorothea und György Stefula
• Kunst im Chiemgau
• Andy Warhol*
• Franz S. Gebhardt-Westerbuchberg

2002
• Sigi Braun mit Lüdicke – Lewerentz – Kurz
• Friedensreich Hundertwasser*
• Kunst im Chiemgau
• Wilhelm Neufeld
• "Ausgepackt" – 2 Jahrhunderte Kunst aus Südostbayern

2001
• Sergio und Marco Zen
• Kunst im Chiemgau
• Dalí – Ernst – Miró*
• Heinrich Kirchner (im Ortszentrum 
• Alphons Frieling
• Karl Caspar – Druckgrafik

2000
• Lisbeth und Walter Wohrizek
• Karl Meisenbach
• Kunst im Chiemgau
• Paul Paulus Marianne Lüdicke

1999
• Walter Lederer
• Heinrich Heidner
• Kunst im Chiemgau
• Paula von Goeschen-Rösler
• Daisy Campi-Euler – Hermann Euler

1998
• Max Weihrauch
• Theodor von Hötzendorff
• Kunst im Chiemgau Fritz Harnest – Klaus Steindlmüller
• Rudolf Sieck 1999 Walter Lederer
• Heinrich Heidner
• Kunst im Chiemgau
• Paula von Goeschen-Rösler
• Daisy Campi-Euler – Hermann Euler

1997
• Hans Haffenrichter
• Die Welle
• Kunst im Chiemgau
• Dorothea und György Stefula
• Felicitas Köster-Caspar

1996
• Hermine Tomanek
• Erich Glette
• Kunst im Chiemgau
• Rolf Märkl und Schüler
• Fritz Halberg-Krauss 1997 Hans Haffenrichter
• Die Welle
• Kunst im Chiemgau
• Dorothea und György Stefula
• Felicitas Köster-Caspar

1995
• 10 Jahre Galerie – 10 Jahre Kulturförderverein
• Bartholomäus Wappmannsberger
• 150 Jahre Chiemseeschiffahrt
• Lebende Künstler des Chiemgaus
• Johannes Schmid-Schilding – Eugen Croissant
• 50 Jahre Kunstausstellungen nach dem 2. Weltkrieg in Prien

1994
• Siegfried Hafeneder – Sybille Salzeder
• Wilhelm G. Maxon
• Afrikanische-Europäische Inspirationen
• Chemnitzer | Lebende Künstler des Chiemgaus
• Marianne Lüdicke – Arbeiten aus 40 Jahren
• Künstler zeigen Künstler

1993
• Robert Kaindl-Trätzl
• Theodor Hummel
• Alfons Epple
• Künstler aus dem Landkreis Leipzig
• Priener Kalenderkreis

1992
• Konrad Markl
• Max Haushofer
• Caneva, Corrà, Zen –Künstler aus Valdagno
• Lebende Künstler des Chiemgaus
• Christine Stadler
• Inge auf dem Hövel – Dirk auf dem Hövel – Christiane Horn

1991
• Engelbert Maron – Alexander Michael
• Lenz Hamberger und Kalenderkreis 1991 Sepp Binder – Kurt Schubert
• Michael Matthias Kiefer
• Willy Geiger
• Franz S. Gebhardt-Westerbuchberg – Carsten Lewerentz
• Horst Kühnel – Alphons Frieling – Priener Kalenderkreis

1990
• Kunsthandwerk im Chiemgau
• Georg Huber
• Lebende Künstler des Chiemgaus
• Karl Caspar – Marie Caspar-Filsen – Felicitas Köster-Caspar
• Paul Paulus – Hermann Eller

1989
• Kunst aus dem Chiemgau
• Willy Reichert
• Konrad Huber
• Kunstsammlung der Marktgemeinde Prien

1988
• Johann Georg Schlech – Franz Seebauer
• Willibald Demmel
• Arnold Balwé – Elisabeth Balwé-Staimmer
• Priener Kalenderkreis mit Gästen
• Malerfamilie von Gosen
• Künstlerfamilie Klinger

1987
• Begegnung mit Künstlern
• Moderne Graphik: Neufeld – Harnest - Josua Reichert
• Paul Roloff
• Lebende Künstler im Chiemgau
• Clara von Bayern – Rudolf Sieck

1986
• Johann Friedrich Voltz
• Alexander Koester – Ferdinand Piet | Dr. Hanna Fresenius (Neues Rathaus)
• Hans Haffenrichter
• Bartholomäus Wappmannsberger Krippen – Weihnachtliche Volkskunst

1985
• Kunstsammlung der Marktgemeinde Prien zur Eröffnung
• Jahresausstellung Priener Künstler
• Begegnung mit Künstlern – Priener Künstlerkalender