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Heimatmuseum Prien Es wurde 1913 gegründet und ist seit den 40er Jahren in einem Handwerkerhaus untergebracht, das die Annalen schon im 14. Jahrhundert erwähnen. Es präsentiert für den Chiemgau typische Zimmer. Andere Ausstellungsräume zeigen Spezielles wie die Fischerei, den Priener Hut und Chiemgauer Trachten. Es bietet Handwerkskunst, ein Biedermeierzimmer und religiöse Volkskunst. Neben Sonderausstellungen finden hier auch Brauchtumsveranstaltungen statt.
Öffnungszeiten
Das Priener Heimatmuseum, in der "guten Stube Priens“, der Fußgängerzone gehört sicherlich zu den "Sehenswürdigkeiten" des Marktes Prien. Dieses alte behäbige Bauernhaus mit der Lüftlmalerei von Bartolomäus Wappmamsberger, beherbergt die vielen Alt-Priener Schätze in mehr als 20 Räumen. Natürlich spielt das bäuerliche Leben, das Brauchtum und die Trachtenbewegung im Chiemgau, die kirchlichen Gegenstände eine wichtige Rolle in den verschiedenen Räumen. Aber auch das bürgerliche Prien ist neben den handwerklichen Berufen in mehreren Räumen vertreten- Alljährlich werden im Priener Heimatmuseum verschiedene Sonderausstellungen gezeigt. Neben einigen "Hoagascht" trifft sich im Museum der Literaturstammtisch des Chiemgaues zu interessanten Lesungen. Beachtung findet auch bei den Gästen und der einheimischen Bevölkerung der vom Obst- und Gartenbauverein angelegte "Bauerngarten" vor dem Museum. Ein Besuch im Heimatmuseum Prien lohnt sich immer. |
Herzlichen Glückwunsch Benachbarte Museen
stellen sich vor und gratulieren11. April bis 16. Juni: Das Priener Museum ist Teil einer vielseitigen und spannenden Museumslandschaft zwischen Inn, Traun und Salzach. Die Museen von IMGIS, Mühldorf, Waldkraiburg, Neuötting, Wasserburg, Burghausen, Traunstein und Rosenheim, gratulieren zum 100jährigen Jubiläum und stellen sich mit ihren Sammlungen und ihrer Museumsarbeit vor. |
Künstler in der
Sommerfrische Hugo Kauffmann und die "Bären und Löwen" in Prien11. Juli bis 27. Oktober: Der gebürtige Hamburger Maler Hugo Kauffmann (1844–1915) zählt zu den bekanntesten Genremalern der „Münchner Schule“. Ab ca. 1855 kam er alljährlich in die Sommerfrische nach Prien. Zahlreiche seiner Freunde taten es ihm nach. So blühte auch in Prien für wenige Jahrzehnte die Münchner Künstlergesellschaft der „Bären und Löwen“ die nach ihrer Auflösung ihre Künstlerchronik und die Bilder aus ihrem Vereinslokal als Grundstock in die Sammlungen des Museums in Prien einbrachten. |
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Es ist ein Kindelein
geboren Historische Christkindl und Krippen aus dem Chiemgau29. November bis 12. Januar 2014: Der Weihnachtsfestkreis hat zahlreiche Bräuche und Traditionen hervorgebracht. Insbesondere die Krippe steht im Mittelpunkt der kirchlichen und häuslichen Andacht. Daneben fand vor allem in Frauenklöstern eine rege Verehrung des Christkindes statt. |
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Malerei von 1800 bis zur Gegenwart Seit Sommer
2012: Unter dem Motto „Die
Künstlerlandschaft Chiemsee neu gesehen“ zeigt die Marktgemeinde in
den Sonderausstellungsräumen des Heimatmuseums einen Querschnitt aus
den Beständen des derzeit deponierten kommunalen Kunstbesitzes.
Werke von Carl Raupp, Josef Wopfner, Hiasl Maier-Erding und Rudolf
Sieck geben einen Einblick in das Entstehen der einzigartigen
„Künstlerlandschaft Chiemsee“, die mit einem herausragenden
künstlerischen Anspruch in der Reihe der europäischen
Künstlerkolonien ihren Platz einnimmt. |
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Prinzregent und Wittelsbacher im Chiemgau Seit Sommer
2012: Zu den Prunkstücken des
Heimatmuseums gehört seit seiner Gründung der Jagdhut, ein Medaillon
und eine Zigarre des Prinzregenten Luitpold (1821–1912). In einer
neuen Dauerausstellung erhalten diese nun den ihnen gebührenden
Ehrenplatz. Gleichzeitig wird gezeigt, was den Prinzregenten mit
Prien verbindet und welche Bewandtnis es mit der engen Beziehung des
bayerischen Königshauses zum westlichen Chiemgau hat. |
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Priener Turmverschiebung vor 275 Jahren Neue Exponate und ihre
Geschichte: Es war eine gewaltige technische Meisterleistung, die
„Priener Turmverschiebung“ des Jahres 1736, als der spitze Turmhelm
der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit seiner Höhe von 40 Metern vom
alten Turm der Kirche mittels Walzen auf den neuen Turmstumpf
geschoben wurde. Der Zimmermeister Christian Raab aus Achthal bei
Bad Endorf schuf sich damit sein Meisterstück, einen all die Zeiten
überdauernden Ruf und ein beachtliches Trinkgeld, nämlich ein
„klaidt von fues auf“, also eine gesamte Garderobe. Ein Modell zu
diesem waghalsigen Unternehmen ist samt einer Planzeichnung im
Heimatmuseum Prien zu sehen. Es ist heute nur bedauerlich, dass zu
damaligen Zeiten noch keine Zeitung und kein Nachrichtenjournal von
diesem bedeutenden Ereignis berichten konnte. |